Sonntag, 20. April 2008

El Potrero Chico IV


Die verkürzte Nacht hinterließ am nächsten Morgen auf den Gesichtern unseres Teams gewissen Spuren der Ermüdung...
...zumindest sieht ausgeschlafen irgendwie anders aus...


...in meinem Fall äußerte sich der Schlafentzug aber ganz offensichtlich in leicht hysterischer Euphorie:

Der frühe Aufbruch von Monterrey war bedingt durch Luis' Zeitplan für die Rückfahrt, vor der er uns noch zum Potrero zurück bringen musste. So waren wir auf jeden Fall rechtzeitig zum Frühstück im Campingplatz La Posada, der Dane und Kita als Küche dient, und der, wie man sieht, ein guter Ausgangspunkt für die Klettereien darstellt:


Da uns müder Truppe nicht nach langen Zustiegen war, ging es wieder an die geneigten Platten, zuerst einmal in einer lockeren Aufwärmroute, natürlich wie immer mit super Aussicht:


Danach arbeiteten wir uns dann an einer der schönsten Routen ab, die ich jemals geklettert bin, einer endlosen Wandkletterei in bestem Fels und mit perfekten Bewegungen, die ihren Namen "Fear of Flying" durch solide Hakenabstände durchaus verdient.


Das ganze ist nur mit 5.12a bewertet, aber man muss eine ganze Menge Arbeit leisten, um oben anzukommen.



Nachdem uns die Sonne aus dieser Wand brannte, verzogen wir uns erst wieder in den Swimmingpool, und nutzten dann die letzte Stunde vor der Abreise von für eine schnelle Route direkt neben dem Pool.
Fazit: El Potrero Chico ist eine echte Alternative zu Thailand für all diejenigen, die auf trockenere Hitze, mexikanisches Essen, lange lange Touren und vor allem sportmäßig abgesicherte Mehrseillängen stehen. Ich jedenfalls hoffe, dass ich nicht das letzte Mal dort gewesen bin.

1 Kommentar:

jan hat gesagt…

Sagenhafte Bilder, die du da schießt!!!